Workshop zur Szenarioentwicklung

Der letzte Schritt des Forschungsprozesses steht nun an: Die Konstruktion von Szenarien auf Grundlage der Ergebnisse aller vorangegangenen Forschungsschritte. Innerhalb eines Workshops wurden im Februar die Ergebnisse des zweiten Delphi dahingehend ausgewertet. Zur Erinnerung: Durch eine Wechselwirkungsanalyse auf Basis des ersten Delphis und der Interviews wurden die Faktoren herausgearbeitet, die am stärksten auf Familienunternehmen bzw. Unternehmerfamilien wirken. Diese bildeten die Grundlage für die Szenarien des zweiten Delphi, die jeweils eine mögliche Ausprägung der Kombination zweier wichtiger Faktoren darstellten, zum Beispiel der zunehmenden Digitalisierung der Unternehmen und der Flexibilisierung von Arbeit.

In der Auswertung wurden sowohl die Bewertungen als auch die Kommentare zu den Miniszenarien als Ausgangspunkt genommen, um verschiedene Ausprägungen der Wirkungskombinationen herauszuarbeiten. Die verschiedenen plausiblen Ausprägungen wurden anhand des bei der Interview- Auswertung entstandenen Modells entwickelt, das besonders darauf zielt, die Folgen von Komplexitäts- und Unsicherheitszunahme für das Familienunternehmen und den Zusammenhalt der Unternehmerfamilie zu prüfen. Ausgehend von den geclusterten Erwartungen, welche die Experten im zweiten Real-Time Delphi für Unternehmerfamilien, Familienunternehmen und deren gesellschaftlichem Umfeld artikulierten, wurden anschließend auf der Grundlage einer Konsistenzanalyse Szenarien entwickelt. Die unterschiedlich möglichen Ausprägungen der Wirkungskombinationen wurden daraufhin überprüft, wie konsistent sie sich zueinander verhalten.

Daraus wurden Rohszenarien zu den einzelnen Themenfeldern entwickelt und dazu mögliche unterschiedliche Ausprägungen beschrieben. Diese Rohszenarien werden im nächsten Schritt neben der verbalen Formulierung in Cartoons durch den Karikaturisten Dirk Meissner visualisiert.

Workshop zur Szenarioentwicklung

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